James Chororos

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Maik hat uns in seinem Blog einen ersten Einstieg in das Portfolio des New Yorker Fotografen James Chororos gewährt. Dessen Fotos haben mich so begeistert, dass ich diese auch mit euch teilen möchte. Wie Maik bereits gut erkannt hat, hat James eine Vorliebe für Menschen und Orte. Dabei versteht er diese gekonnt in seinen Aufnahmen zu verbinden. Greift dabei aber nicht auf ausgefallene Filter, Beleuchtungen und Co. zurück, sondern fängt all dies in der Natürlichkeit des Alltags ein. Eben Authentizität statt Hochglanz, direkt, ehrlich und ungeschminkt. So finde ich Fotografie am interessantesten. Mehr Fotos aus seinem Portfolio findet ihr hier.

“Down the Tube” – Travellers on the London Underground 1987-1990

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Seit Jahrzehnten dokumentiert der in London lebende Fotograf und Lehrer Paul Baldesare das urbane Leben in der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs. Dieses hört auf den passenden Titel “Down the Tube” und zeigt uns, wie es in den Londoner Subways zum Ende der 80er Jahre ausgesehen hat. Stimmigerweise natürlich als Schwarz/Weiss-Aufnahmen. Dies ist wieder die Art Street Photography, für welche ich mich durchaus begeistern kann, ehrlich, rau und direkt, so wie das tägliche Leben. Weitere Eindrücke gibt’s nach dem Sprung noch mehr auf der Webseite von Paul Baldesare.

Hen House x Rural Design Architects

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Das Hen House wurde mithilfe lokaler Handwerker und Materialien gebaut, dies vermied die Notwendigkeit, irgendwelche fremden Materialien zu importieren. Im Haus selbst ist nur geringes Heizen notwendig, was an der hohen Isolierung und Luftdichtheit des Gebäudes liegt. Äußerlich hat man es bewusst vermieden zu viele Details an der Fassade anzubringen. Ausschlaggebend war hierbei kein minimalistischer Ansatz, sondern der Gedanke ein Haus im modernen, rustikalen Stil zu schaffen. Das Dach besteht aus einer Wellagrarfolien mit einem engen Abschluss, um die einfache Form des Hauses zu betonen. Die Textur und Struktur der verwendeten schottischen Lärchenbretter unterstreichen den angestrebten, rustikalen Charakter des Hauses von Außen. Im Inneren hat man auf helles Holz, große Fensterflächen und freien Raum gesetzt, um den Bewohnern des Hauses ein einladendes Gebäude zu präsentieren. Mir gefällt’s.

Mimicry von Maurits Giesen und Ilse Leenders

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Hinter GiesenLeenders verbirgt sich das Fotografen-Duo Maurits Giesen (1975) & Ilse Leenders (1979). Welches gelegentlich an gemeinsamen fotografischen Projekten arbeitet. Kennengelernt haben sich die Beiden bei ihrem Studium an der Royal Academy of Arts (KABK) in Den Haag, Niederlande im Jahr 2001. Dabei versuchen sie, Ideenreichtum mit technischer Expertise zu kombinieren. Die Inspiration für die gemeinsame Serie Mimikry kam von der Einheitlichkeit der Menschen. Menschen, denen die Identität fehlt, und diejenigen, die unauffällig in unserer Gesellschaft sind und kaum wahrgenommen werden. Genau wie Tiere, die sich an ihre Umgebung anpassen. Optisch wird diese Reihe durch die Verwendung von ähnlicher Kleidung, Position und Geschlecht dargestellt. Sehr kreativ und schön umgesetzt.

Vertical Horizon

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Romain Jacquet-Lagrèze ist ein französischer Fotografen, welcher in Frankreich im Jahre 1987 geboren wurde und in den Pariser Vororten aufwuchs, bis er sich 2008 auf zu neuen Abenteuer machte. So trieb ihn die bildende Kunst ins Ausland, doch als er in Hong Kong ankam setzte sich sein Interesse für die Fotografie immer mehr durch. Seit 2009 wohnt er im Herzen von Kowloon und ist begeistert von dessen Dichte an Menschen und der Lebendigkeit vor Ort. Seine ersten Aufnahmen in seiner neuen Heimat bildeten die Grundlage für sein erstes Fotobuch im Jahr 2012, welches sich den Vertical Horizon Aufnahmen widmete, welche ihr hier sehen könnt. Verkauft wurde es unter anderem in Großbritannien, Frankreich, Spanien, USA, China und Hong Kong. Das Fotobuch wurde als zweite Version im Jahr 2014 neu aufgelegt. Eine Auswahl der Aufnahmen findet ihr nach dem Sprung, mehr auf seiner Webseite.

Catcalling in Manhattan

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Für einige von euch ist das Video sicherlich nicht unbekannt, bereits gestern macht dieses Video mit dem Titel: “Catcalling in Manhattan” in den Blogs und auf Youtube die Runde. Dabei zeigt es die US-amerikanischen Schauspielerin Shoshana B. Roberts, welche in einer sehr figurbetonenden Jeans und einem schwarzen, eng anliegenden T-Shirt zehn Stunden durch Manhattan läuft. Während dieses Zeitraums wird sie dabei von über 100 männlichen Passanten, aus allen Gesellschaftsschichten und kulturellen Hintergründen angesprochen. Dieses Phänomen bezeichnet man als “Catcalling”. Catcalling äußerst sich dadurch, dass Männer ihre Urinstinkte bei Frauen, die ihnen offenbar optisch sehr gut gefallen, nicht unterdrücken können und sich zu einem “flotten” Spruch hinreißen lassen. Wobei die Anmachen bzw. Ansprachen nicht gerade sehr kreativ sind. Ebenfalls mit unterwegs war der Shoshanas Freund Rob Bliss, welcher den Streifzug durch Manhatten mit seiner versteckten Kamera in seinem Rucksack begleitete. Das Video gibt’s nach dem Sprung.

The Art of Pumpkin Carving

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Halloween steht bekanntermaßen vor der Tür und damit auch die Zeit in der Kürbise geschnitzt und aufwendig verziert werden. Dabei muss ich mich auch schuldig bekennen, denn auch bei uns steht seit Sonntag ein Kürbis am Fenster, aber nicht so ausgefallen wie die hier gezeigten, sondern eher klassisch gehalten. Persönlich wußte ich gar nicht, dass man aus Kürbissen solche Kunstwerke schaffen kann, welche sich zum Teil auf 75% des Kürbis verteilen. Sind einige Ausgefallene mit dabei, mehr gibt’s in der “Pumpkin Carving”-Sammlung auf deviantART.

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