Die Kunst des Innehaltens Ein Plädoyer für Entschleunigung

Die Kunst des Innehaltens – Ein Plädoyer für Entschleunigung von Pico Iyer habe ich die vergangenen zwei Tage gelesen und möchte nun ein paar Eindrücke dazu mit dir teilen.

Was macht schließlich sonst, wenn man eine Grippe hat, liegen bleiben und sich einfach ausruhen soll. Lesen ist da noch das Naheliegendste. Mit seinen knapp 70 Seiten ist das Buch auch nicht gerade sehr umfangreich, regt aber durchaus dazu an mehrmals durchzublättern, da es einige interessante Passagen gibt. Aber nun geht es erstmal ein Schritt zurück und ich verliere ein paar Worte zu Pico Iyer.

„Es ist absichtlich kurz gehalten, so dass man es in einem Schwung durchgelesen und dann schnell wieder zu seinem (vielleicht allzu) hektischen Leben zurückkehren kann.“

Pico Iyer, ist der Sohn indischer Eltern und wurde in England geboren. Ab seinem siebten Lebensjahr wuchs er in Kalifornien auf, bis er zum Studium nach Großbritannien zurückkehrte. Heute lebt er in Japan. Allein schon durch seinen persönlichen Lebenswandel ist er allerhand in der Welt umhergekommen. Aber auch sein Beruf führt ihn in die Weite Welt, so hat er bereits mehrere Reisereportagen unter anderem Sushi in Bombay, Jetlag in L.A., Unterwegs in einer Welt ohne Grenzen geschrieben.

Nachdem er nun quasi selbst ein Leben lang unterwegs war und von den Osterinseln über Katmandu bis Kuba quasi überall war, begibt er sich mit „Die Kunst des Innehaltens“ zu einem weiteren großen Abenteuer – der Suche nach der Entschleunigung.

Denn in einer Welt der ständigen Beschleunigung sieht er die Möglichkeit durch das Innehalten, die Konzentration auf uns selbst, mehr Inspiration, Kreativität und Ausgeglichenheit erreichen können. Denn in einer Welt voller Ablenkung ist der größte Luxus, völlig bei sich zu sein.

„Bei der Reise nach Nirgendwo, wie Leonard Cohen mir später erklären würde, geht es weniger darum, der Welt für immer den Rücken zu kehren, als darum, hin und wieder Abstand zu gewinnen. Auf diese Weise wird man die Welt klarer sehen und umso inniger lieben.“

In seinem Buch führt er den Leser quasi aus seiner Sicht, auf seinem Weg zum Innehalten und zu seiner ganz persönlichen Entschleunigung vom Alltag. Vieles kann man sicherlich nicht 1:1 im Alltag umsetzen, aber die ein oder andere Erfahrung kann man doch für sich mitnehmen.

An sich kann ich dir nur empfehlen, dass du dir „Die Kunst des Innehaltens: Ein Plädoyer für Entschleunigung“ von Pico Iyer selbst mal anschaust. Wie bereits aufgeführt hat das Buch nur siebzig Seiten und ist relativ flott gelesen.



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