Charli XCX – Boom Clap

Charli_XCX_New_Press_Pic_1Bereits 2012 hatte Charli XCX ihren ersten internationalen Nummer-1-Hit, damals noch als featured Artist und gleichzeitige Songschreiberin des Smashers “I Love It” von Icona Pop. Mit ihrem 2013 erschienenen Debüt-Album “True Romance” wurde deutlich, dass die Britin auch mit ihren eigenen Electro-Pop-Songs brillieren kann. So pries die Indie-Institution Pitchfork.com das Album mit 8,3 von 10 möglichen Punkten an und folgerte: “Es lohnt sich, Charli XCX weiterzuverfolgen.” Womit wir im Jahr 2014 wären … und einem erneuten Nummer-1-Hit!

Bereits seit nunmehr sechs Wochen hält sich “Fancy” von US-Rapperin Iggy Azalea an der Spitze der US-Billboard Charts. In dem Song glänzt Charli XCX ein weiteres Mal mit der “winning combination” featured Artist und Songschreiberin – und drückt damit dem Song nicht nur ihren deutlichen Stempel auf, sondern stellt einmal mehr auch ihr herausragendes Hit-Gespür unter Beweis.

Ein weiteren Beleg für ihr Können? Kein Problem, denn “Fancy” ist nicht der einzige Song, mit dem Charli XCX derzeit die Charts aufmischt: Mit ihrer Single “Boom Clap” hält sich die 21-Jährige seit nunmehr fünf Wochen in den Top 10 der amerikanischen iTunes Charts, in den Billboard Charts ist der Song ebenfalls bereits auf Platz 25, Tendenz steigend, und wird diese Woche mit Gold ausgezeichnet. “Boom Clap”, ein Beitrag zum Soundtrack des Kinohits “Das Schicksal ist ein mieser Verräter”, ist zugleich die erste Single vom kommenden Studioalbum, an dessen Fertigstellung Charli XCX derzeit arbeitet. Den Clip zum Song gibt’s nach dem Sprung für euch.

Highasakite – Since Last Wednesday

Highasakite

Von Highasakite hatte ich bisher noch nichts gehört, diese stehen für abenteuerlichen Indie-Pop. Dabei reiht sich ihre Musik nicht in den üblichen Chart-Pop ein, sondern bietet eine einzigartige Kombination aus Synthesizern, Bläsern und Percussion, die sich perfekt an den jenseitig anmutenden Gesang von Sängerin Ingrid Helene Håvik schmiegen. Nicht verwunderlich, dass die Band in ihrem Heimatland Norwegen bereits mit einem Nummer-Eins-Album eine große Nummer ist. Gerade tourten sie noch mit London Grammar durch die USA, nun haben sie auch auf den größten Festivals in ganz Europa die Chance, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Denn insbesondere Live zeigt ihre Musik die volle Wirkung. Das hat auch die amerikanische Vogue erkannt und Highasakite prompt für eine Akustik-Session in ihre Räumlichkeiten eingeladen. Für euch gibt es nach dem Sprung zunächst einmal das Video zu ihrem Song “Since Last Wednesday”.

Fenech-Soler – Fading

FenechSolerNach einem Sommer voll von grandiosen Auftritten bei zahlreichen großen Festivals wie beispielsweise Glastonbury, Reading, Leeds, Wireless Festival, Itunes Festival, Berlin Festival, Boardmasters, Rockness und mehr — sind Fenech-Soler zurück. Mit im Gepäck haben sie ihr Genre übergreifendes zweiten Album ,Rituals‘ welches am 29. August 2014 veröffentlicht wird. Das Album ist der Nachfolger ihres Debütalbums ,Fenech-Soler‘ aus dem Jahr 2010, das für die Q Awards und die XFM Awards nominiert war und von The Guardian als „bestes neues Album seines Genres“ betitelt wurde. Den Track Fading gibt’s vorab zur Einstimmung als Studio Akustik Version hier im Beitrag, direkt nach dem Sprung.

Graham Candy – She Moves (Unplugged)

Acoustic EP

Alle Farben veröffentlichte gestern exklusiv auf Spotify eine wunderschöne Akustik EP. Diese EP ist vier Wochen exklusiv bei Spotify und danach bei allen Händlern erhältlich. Mit dabei sind Graham Candy & Lydmor. Ach ja, Graham Candy ist übrigens keine Frau. Hier der Beweis in Form des Unplugged Clips von Graham Candy – She Moves. Das war’s und nun ein schönes Wochenende, denn Clip gibt’s nach dem Sprung.

Steffen Linck – Sticks & Stones

SteffenLinck_teaserbildSteffen Linck steht für handgemachten Electro-Folk mit tiefsinnigen englischen Texten. Und “Sticks & Stones” heisst die melancholische und dennoch tanzbare Nummer, die das Potential zum waschechten Ohrwurm hat. Der Track ist eine Zusammenarbeit zwischen dem 24-jährigen Berliner Singer & Songwriter Steffen Linck und dem Frankfurter Deephouse Produzent Sascha Kloeber, der den Mix zunächst als Bootleg produzierte. Als Remixer wurden zwei der derzeit angesagtesten Künstler ins Boot geholt, auf deren Interpretationen der “Sticks & Stones” man sehr gespannt sein kann.

Seinen Song hat Steffen bei TV Noir präsentiert. Aufgefordert dazu wurde er von Moderator Tex, welcher einmal im Monat als Moderator im Heimathafen Neukölln durch die Musik-Talk-Show führt. Im August 2013 zu Gast auf dem Sofa von TEX waren Maxim und Jesper Munk. Das Video gibt’s nach dem Sprung.

Example – “One more day (Stay with me)”

ExampleExample ist in seiner britischen Heimat ein absoluter Superstar, seine Singles, darunter zwei Nummer-Eins-Hits, verkauften sich bereits mehr als 2,5 Millionen Mal. Auch seinen vier LPs, darunter ein Nummer-Eins-Album, bescherte ihm einen ganzen Sack voll Gold- und Platin-Awards nebst Brit Award Nominierung. Bei seiner jüngsten UK-Arena-Tourneen lockten er mehr als 300.000 Zuschauer – aber auch online ist der Mann eine Macht: Example hat über 1,8 Millionen Follower auf Twitter und über 1,6 Millionen Liker bei Facebook. In Deutschland konnte Elliot John Gleave, so sein bürgerlicher Name, mit der Single „Changed the Way You Kiss Me” vor zwei Jahren einen Top Ten Hit landen. Das Video zu seiner neuen Single „One more day (Stay with me)“ gibt’s nach dem Sprung.

Second City – I Wanna Feel

Cover_SecondCityDie Kenner der Elektronik- und House-Szene waren nicht weiter überrascht als Second City, alias Rowan Harrington, mit seiner Single „I Wanna Feel” Ende Mai plötzlich auf Platz eins der britischen Single-Chart landete. Denn in den vergangenen zwölf Monaten hatte der in Chicago geborene DJ und Produzent, der im Alter von zwölf Jahren nach Großbritannien übersiedelte, bereits für reichlich Furore gesorgt. Immerhin hatte er in seinem ersten Jahr schon Songs bei den Labels Strictly Rhythm und Saints And Sonnets veröffentlicht. Seine gehypte EP „The Story“ erreichte im Juni 2013 die Top Ten der Beatport Deep House Charts, später sorgte sein Remix des Route 94-Hits „Freak Like Me“ für Aufsehen.

Im Sommer 2014 gelang ihm mit „I Wanna Feel“ sofort der Sprung an die Spitze der britischen Charts. Der Song der im Stil der sommerlichen Nineties-House-Sound gehalten ist, enthält Samples des 1996er Toni Braxton-Songs „You’re Makin’ Me High”, die Lead Vocals stammen von Kelli-Leigh Henry-Davila, deren Stimme auf dem Duke Dumont-Song „I Got U” zu hören war. Nach Support der BBC Radio 1-DJs MistaJam, Annie Mac, Alice Levine & Phil Taggart, Skream und Zane Lowe schoss „I Wanna Feel” schließlich sofort nach Veröffentlichung auf Platz eins der Charts. Das offizielle Video gibt’s nach dem Sprung.

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