DieErbin

Zur Zeit habe ich Mal wieder die Möglichkeit etwas mehr zu lesen, was mich sehr freut, da ich dadurch ein wenig vom Alltag abschalten kann. Die Erbin von John Grisham war das letzte Buch welches ich gelesen habe. Erschienen ist dies am 03. März 2014 im Heyne Verlag und umfasst 704 Seiten.

Über Grisham gibt es einiges zu berichten, allerdings befasse ich mich hier nur mit der Kurzfassung, weitere Informationen findet ihr bei Wikipedia. Grisham lebte in den 80er-Jahren als niedergelassener Anwalt in Southaven, Mississippi eben diese Tätigkeit brachte ihn zum Schreiben. So ließ ihn ein Vergewaltigungsfall mit einem minderjährigen Opfer nicht mehr los. So entstand sein erster Roman, „Die Jury“, den er neben einem 12- bis 14-stündigen Arbeitstag vorwiegend in der Nacht verfasste. Diesem ersten Bestseller sind seither weitere Thriller gefolgt, die ebenfalls die Bestsellerlisten stürmten.

Interessant zu erwähnen ist, dass einige der Hauptfiguren aus dem Roman die Jury auch in dem von mir zuletzt gelesenen Buch die Erbin vorkommen, allerdings ist es nicht notwendig, dass man die Jury gelesen hat, um etwas mit diesem Buch anfangen zu können.

Die Geschichte dreht sich um den schwerkranken Seth Hubbard der seinem Leben ein Ende setzt. Allerdings ahnt zu diesem Zeitpunkt noch niemand, welche Folgen diese Tat haben wird. Hubbard, ein grimmiger Einzelgänger, blieb im Wesentlichen für sich. Versorgt von einer Haushälterin, hatte er kaum mehr Kontakt zu seiner Familie. Hubbards erwachsene Kinder absolvieren die Trauerfeier für ihren Vater denn auch wie einen Pflichtbesuch, um sich danach möglichst schnell der Testamentseröffnung zu widmen.

Die Überraschung bei dieser könnte allerdings kaum größer sein, denn wie sich herausstellt umfasst sein Vermögen über 24 Millionen Dollar. Aber es kommt nicht wie man eigentlich denkt, dass er seinen Kindern sein Vermögen vermacht, stattdessen spricht Hubbard seiner Haushälterin Lettie Lang den Löwenanteil zu. In Windeseile fechten Hubbards Kinder das Testament an. Mit allen Mitteln versuchen sie Hubbards Unzurechnungsfähigkeit zu beweisen. Die Rechnung scheint aufzugehen. Bis Jack Brigance, der Anwalt an Lettie Langs Seite, Hubbards verschwundenen Bruder Ancil ausfindig macht, der eine Geschichte zu berichten hat, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Plötzlich ergibt Seth Hubbards Testament auf tragische Weise Sinn.

Die Erbin war ein Buch, welches mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Was unter anderem daran liegen mag, dass die Geschichte bis zu den letzten vierzig Seiten alles andere als durchschaubar ist. Eine Wendung wartet auf die nächste und man weiß nie so genau wo das Ganze noch hinführt. Definitiv ein Buch, welches zu unterhalten weiß und mir Mal wieder gezeigt hat warum ich Grisham-Fan bin.

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