Die aus Spanien stammende Fotografin Natalia Pereira setzt sich in ihrer Serie mit dem Titel Dismorfobina mit der Krankheit Dysmorphophobie auseinander. Um dies zum Ausdruck zu bringen bindet sie ihren Modellen Plastikbänder um den Kopf und sorgt so dafür, dass man Portraits mit einer ganz gewissen Ausstrahlung zu sehen bekommt. Wie dies mit der Krankheit in Verbindung zu bringen ist erfahrt ihr wenn ihr das nachfolgende Zitat aus Wikipedia zu Dysmorphophobie lest.

Die Betroffenen nehmen ihren Körper oder einzelne Körperteile als hässlich oder entstellt wahr. Am häufigsten werden das Gesicht und der Kopf so wahrgenommen, z. B. infolge von Akne, Narben, einer als zu groß empfundenen Nase oder Ohren oder asymmetrischen Gesichtszügen. Etwas seltener werden Füße oder Geschlechtsteile so wahrgenommen.

Die Betroffenen leiden wegen dieser Einschätzung ihres Aussehens oft unter zwanghaften Gedanken, die bis zu mehrere Stunden am Tag andauern können. Weiterhin zeigen sie oftmals sogenannte ritualisierte Verhaltensweisen: Überprüfen des Erscheinungsbildes in Spiegeln oder anderen reflektierenden Oberflächen, Vergleichen des eigenen Aussehens mit dem von anderen Personen, Auftragen von Makeup oder anderen Kosmetikartikeln.



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