Der Wolf der Wall StreetDer Wolf der Wall Street mit Leonardo di Caprio ist derzeit in aller Munde, zumindest kommt es mir so vor, wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis so umhöre, was man gerade so im Kino gesehen hat. Der Trailer zum Film schaut auch einfach nur einladend aus und macht mal wieder richtig Lust auf den Film. Ich halte es allerdings so, dass ich in den meisten Fällen zuerst das Buch zum Film gelesen habe, wenn dieser auf einer Buchvorlage basiert. Daher wollte ich auch in diesem Fall keine Ausnahme machen und habe mir Der Wolf der Wall Street: Die Geschichte einer Wall-Street-Ikone zu Gemüte geführt. Was ich von dem Buch halte, könnt ihr in diesem Artikel nachlesen.

Der Autor des Buches ist kein geringerer als die Hauptperson, deren Geschichte in diesem erzählt wird: Jordan Belfort. Erschienen ist das Buch bei uns über die Börsenmedien AG, diese zählt zu den führenden Medienhäusern für Finanzinformationen im deutschsprachigen Raum und daher ist es nicht verwunderlich, dass sie sich diesem Buch angenommen haben und es in Deutschland auf den Markt brachten. Die gebundene Ausgabe, welche für 19,90 € im Handel erhältlich ist, hat einen Umfang von 704 Seiten und wird unter der ISBN 978-3-938350-74-4 geführt.

Die Story von Jordan Belforts Leben hört sich an wie ein Film: Obwohl er aus kleinen Verhältnissen stammt, wurde er mit 26 zum Multimillionär an der Wall Street, um zehn Jahre später, mit 36 alles zu verlieren und wegen Betrugs und Geldwäsche zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt zu werden. Während seiner Erfolgsphase nahm Belfort nach eigener Aussage an einem Tag genug Drogen, um ganz Guatemala ruhigzustellen. Als seine Geldgeschäfte ihm nicht mehr den nötigen Kick gaben, versuchte der „echte“ Gordon Gekko es mit schnellen Autos, Frauen und Helikoptern. Seine Parties waren legendär. Sein tiefer Fall schließlich rettete ihm das Leben, bevor ihn die Drogen ganz nach unten rissen.

Das Buch selbst hat sich beinah in einem Rutsch gelesen, zumindest wäre dies der Fall, wenn man nicht ab und an noch arbeiten, essen oder schlafen müsste. Ansonsten war die Geschichte so spannend und interessant, dass ich es gar nicht mehr zur Seite legen wollte. Dies lag wohl auch daran, dass es irgendwie nicht greifbar ist, so ne Menge Geld zu haben und vor lauter Langeweile Autos und Yachten zu verschrotten oder ein Drogenrausch nach dem nächsten zu haben. Das Buch ist nur zu empfehlen und sorgt definitiv für einiges an Unterhaltung. Nun muss ich mir nur noch den Film reinziehen um zu schauen ob Leonardo di Caprio es geschafft hat Jordan Belfort so realistisch darzustellen, wie ich ihn aus dem Buch kennengelernt habe.

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