(Photo: Epic Jump from en.shahdi * Digital Mode)

Motivation das Wort geht mir schon die ganze Woche im Kopf rum. Ist es doch so ausschlaggebend dafür was wir machen, mit welcher Hingabe wir Etwas machen und was uns überhaupt antreibt.

Ganz ehrlich einen typischen Fall von fehlender Motivation hatte ich diese Woche als es nach dem Arbeiten hieß: „Los nun geht’s noch in die Uni!“ – mein Gesicht wolltet Ihr da nicht sehen! Ich war einfach zu fertig und hatte nicht wirklich Lust drauf. Dann kam mir aber wieder in den Sinn dass es doch ganz sinnvoll sei, da in zwei Wochen die nächste Klausur ansteht. Meine Motivation stellte sich langsam wieder ein und die Uni war an diesem Abend um einen Studenten voller besetzt.

Das Genialste war aber dass dies definitiv die interessanteste Vorlesung im gesamten bisherigen Semester war. Der Antrieb der durch meine Motivation eine gute Klausur zu schreiben entstanden ist wurde somit nicht nur mit einer guten Vorbereitung für die Klausur belohnt, ich bekam zudem noch eine richtig spannende Vorlesung geboten!

Also was hat es nun mit dieser Motivation auf sich ?

„Was wir am nötigsten brauchen, ist ein Mensch, der uns zwingt, das zu tun, was wir können.”
Ralph Waldo Emerson (1803-82), amerik. Philosoph u. Dichter

Dieser Mensch können wir selbst sein in dem wir uns zum Beispiel von innen heraus motivieren. Dies geschieht relativ schnell und unverhofft sei es Neugier auf etwas Neues, die Bereitschaft Spontanität aufzubringen oder auch einfach nur das Interesse an der eigenen näheren Umgebung.

Den Antrieb aus Neugier kann ich bei mir sehr gut erkennen, es kam einfach schon zu oft vor dass ich Etwas gehört habe womit ich nichts anfangen konnte, aber ich wollte unbedingt wissen was es heißt und bedeutet. Diese Neugier nach Wissen gab mir den Antrieb und die Motivation mich darüber zu informieren und etwas neues zu Lernen.

Natürlich kann uns auch ein anderer Mensch dazu zwingen, das zu tun, was wir können. Ein Beispiel das jeder kennt sind hier zum Beispiel die Schulnoten, irgendwie wird man ja doch gezwungen Leistung zu bringen um nicht im hinteren Teil der Notenskala zu stehen. Gleich verhält es sich auch mit Ranglisten im Sport, denn man steht doch lieber vorne als hinten. Hier wird also auch eine Art der Motivation aufgebaut. Hierzu passt nachfolgendes Zitat auch Recht gut:

„Die Motivation ist das Zünglein an der Waage. Im Sport setzt man sie manchmal mit „geistiger Zähigkeit“ gleich – wie könnte man sonst die zahlreichen Vorfälle in jeder Saison erklären, bei denen eine Mannschaft eine andere verdientermaßen besiegt, doch ein paar Wochen später vom Verlierer niedergerungen wird? Fast immer schlägt die Motivation das große Talent.”
Norman R. Augustine (*1935), amerik. Topmanager, 1985-87 Vors. NASA, s. 1987 Chairman Martin Marietta Aerospace Corp.

Abraham Maslow hat die Sogenannte Bedürfnispyramide geschaffen, diese beruht auf einem von Ihm entwickelten Modell zur Beschreibung der Motivation von uns Menschen. In seinem Modell versucht der Mensch zuerst, die Bedürfnisse der niedrigen Stufen zu befriedigen, bevor die nächsten Stufen Bedeutung erlangen. Hier liegt somit wieder eine Art innerer Antrieb vor, wobei man hier nach einer Rangfolge vorgeht.

Wir sehen also es gibt einige Arten der Motivation, ich gehe aber immer noch davon aus dass die innere Motivation zum größten Erfolg bei den eigenen Vorhaben führt. Geld kann man auch als äußere Motivation ansehen, aber ganz ehrlich Geld kann schon motivieren, aber wer arbeitet zum Beispiel 30 Jahre in einem Job der zwar viel Geld einbringt aber überhaupt kein Spaß macht ?

Über einen Beitrag in den Kommentaren von euch würde ich mich freuen, was euch motiviert euren Alltag zu meistern ?

P.S. Das Bild am Anfang des Blogbeitrags hat auf den ersten Blick nichts mit Motivation zu tun, mich hat allerdings die Bildunterschrift auf Flickr dazu bewogen es dennoch zu nehmen!

„You get motivation by „doing“ things,not thinking about them.“

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