Wenn ihr Wikipedia ein wenig bemüht erfahrt ihr das Ponte City, das ursprünglich The Strydom Tower genannt wurde, ein Wolkenkratzer im Stadtteil von Hillbrow der Stadt Johannesburg in Südafrika ist. Dabei handelt es sich um ein 173 Meter hohes Gebäude, welches 1975 errichtet wurde und derzeit das höchste Apartment-Hochhaus Afrikas ist.

Das 54-stöckige Bauwerk hat eine zylindrische Form mit einem offenen Innenbereich, der sich über alle Etagen erstreckt und so zusätzliches Tageslicht in die Wohnungen lässt. Der Innenbereich wird als „Kern“ bezeichnet und erhebt sich über einem unebenen Felsboden. Ponte City galt als extrem noble Adresse, da sich vom Turm aus eine grandiose Aussicht auf Johannesburg und seine Umgebung bietet.

Während der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts, nach dem Ende der Apartheid, zogen immer mehr Banden in das Gebäude, was es im Lauf der Zeit zu einem äußerst unsicheren Wohnort werden ließ. Ponte City wurde zum Symbol der Gewalt und des städtischen Verfalls, wovon besonders der einst weltoffene Stadtteil Hillbrow betroffen war.

Mikhael Subotzky und Patrick Waterhouse haben sich von 2008 bis 2010 zusammengeschlossen, um eine Serie von Fotos in Ponte City aufzunehmen. Diese präsentieren Sie in drei Lichtboxen, aufgeteilt in die Themen: Türen, Fenster und TVs. Mir hat vor allem der Teil mit der Darstellung der Fenster gefallen. Geben diese doch die beste Möglichkeit in das Leben in Ponte City zu erhaschen.

Von Mikhael Subotky’s Webseite:

Ponte has always been a place of myth, illusion and aspiration. This is what we seek to evoke in these preparatory pages. Perhaps this task is best left to the images that we have found there – both in the abandoned flats, and in the marketing material and advertising that we have collected from 1976 and 2008. When these documents are seen next to the dystopian appearance of the building and its surroundings, one begins to project an image of this city during this time. It is a place of dust and dreams, befitting the land on which it sits, which has attracted millions of migrants since gold was discovered in the 1880s.

Page generated in 0,291 seconds. Stats plugin by www.blog.ca