Uni geht langsam dem Ende zu, Diplomarbeit schreiben ist auch fast rum – sprich es bleibt mal wieder mehr Zeit für andere Dinge, wie zum Beispiel lesen. Cupido von Jilliane Hoffman war das Buch mit welchem ich mal wieder ein wenig Ablenkung vom Alltag suchte und es ist gelungen.

Das Buch dreht sich um die attraktive junge Chloe, welche am Anfang einer steilen Karriere steht. In nur wenigen Tagen wird sie das Juraexamen hinter sich gebracht haben, und eine viel versprechende Stelle in einer Anwaltskanzlei ist auch schon in Sicht. Fehlt nur noch der passende Mann und Chloe hofft inständig, dass ihr Freund Michael nach zweijähriger Beziehung endlich den Mut aufbringt, ihr einen Heiratsantrag zu machen.

Da bricht das Unerwartete in ihren so normalen Alltag ein: Chloe wird das Opfer einer schrecklichen Gewalttat. Ein maskierter Mann dringt eines Nachts in ihre Wohnung ein und vergewaltigt die junge Frau auf brutale Weise. Nur durch Zufall kommt Chloe mit dem Leben davon. Der unbekannte Täter wird nie gefasst.

Zwölf Jahre später arbeitet Chloe alias C.J. Townsend als hartgesottene Staatsanwältin in Miami – die Beste in ihrem Fach. Eines Tages nimmt die Polizei bei einer Verkehrskontrolle einen Mann fest, der im Verdacht steht, mehrere junge Frauen ermordet und verstümmelt zu haben, und C.J. wird mit der Anklage betraut. Doch als sie dem mutmaßlichen Mörder gegenübertritt und seine Stimme hört, bleibt ihr fast das Herz stehen: Dies ist der Mann, der sie vor zwölf Jahren vergewaltigt hat. Die abgebrühte Anwältin C.J. wird in einen tiefen Gewissenskonflikt gestürzt. Eigentlich müsste sie den Fall wegen Befangenheit ablehnen. Andererseits bietet sich ihr die einmalige Chance, sich an dem Mann zu rächen, der beinahe ihr Leben zerstört hätte.

Man kann kaum glauben, dass Cupido der erste Roman von Jilliane Hoffman ist. Mit ihrem Erstlingswerk braucht sich die amerikanische Autorin auf keinen Fall verstecken, denn das Buch bietet alles was man von einem Thriller erwartet. Atemlose Spannung, eine komplexe Hauptfigur sowie ein glaubhafter und interessanter Konflikt sorgen dafür, dass man dazu geneigt ist das Buch in einem Stück durchzulesen. Zumindest ging es mir so. Aber am genialsten ist das Ende, welches man so wohl nicht erwartet. Davon solltet ihr euch allerdings selbst überzeugen.

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