Am Wochenende musste ich Danke meinem Kreuzbandriss die Couch hüten. Natürlich die Gelegenheit den ein oder anderen Film aus meinem DVD Regal zu kramen und in den Player zu schieben.

So ist dann auch Donnie Brasco im DVD Player gelandet, ein Film der schon alleine durch seine Besetzung Lust darauf macht gesehen zu werden. In diesem Film spielen Al Pacino, Johnny Depp und Michael Madsen die Hauptrolle, für mich drei gute Gründe den Film zu schauen.

Storyline zu Donnie Brasco

In den späten 1970er Jahren wird der FBI-Agent Joseph Pistone als verdeckter Ermittler in eine New Yorker Mafia-Familie eingeschleust. Er gibt sich als Juwelierhändler namens Donnie Brasco aus und gewinnt so das Vertrauen der Mafia-Mitglieder Lefty Ruggiero und Dominick Napolitano. Lefty ist ein alternder Kleinganove und Auftragskiller, der immer knapp bei Kasse ist und sich bei den Beförderungsvorgängen innerhalb der Familie übergangen fühlt.

Mit Hilfe von Lefty und Dominick, der für seinen Machtausbau über Leichen geht, macht Donnie Karriere in der Mafia und wird als Freund der Familie (niedrigster Rang innerhalb der Mafia) akzeptiert, auch wenn er nie den Rang eines Vollmitglieds erreicht.

Donnies Frau, die von Anfang an versucht, ihn zu überreden, öfter nach Hause zu kommen, bemerkt, wie ihr Mann immer mehr den Mafiagewohnheiten verfällt. Mit der Zeit kann Donnie auch in den wenigen Stunden, die er wöchentlich zu Hause verbringt, nicht mehr aus seiner Rolle heraus, was eine starke Belastung für ihre Ehe darstellt. Auch seine Kinder leiden unter der Abwesenheit ihres Vaters.

Die Situation spitzt sich zu, als klar wird, dass der kleinste Fehler in seiner Rolle, der zur Aufdeckung seiner Identität führt, nicht nur seinen Tod, sondern auch den seiner Familie bedeuten würde. Als Donnie sogar anfängt, Befehle seiner Vorgesetzten zu missachten und den Kontakt abzubrechen, und zusammen mit Lefty einen Auftragsmord begehen soll, beendet das FBI die Mission.

Einige Zeit später, Lefty und Napolitano sind noch im Unklaren über Donnies wahre Identität, erscheinen Pistones Auftraggeber vom FBI in der Stammkneipe der Mafiosi. Sie klären die Mitglieder anhand von Fotos aus Donnies FBI-Ausbildung über seine wahre Herkunft auf. Die Mafiosi glauben den FBI-Männern nicht, dass Donnie ein Spitzel war.

Einige Tage später sieht man Lefty in seiner Wohnung sitzen und telefonieren, er soll vorgeladen werden. Das bedeutet, dass er für Donnie gerade stehen muss, da er ihn in die Familie geschleust hat und sich für ihn verbürgte. Am Ende sieht man Joe Pistone, wie er einen Orden und einen Scheck über 500 Dollar für seinen Verdienst überreicht bekommt. Er sieht sich seine Auszeichnung an, blickt dann nach oben.

Hintergrund zu Donnie Brasco

Der Film basiert auf dem Buch Donnie Brasco: My Undercover Life in the Mafia aus dem Jahr 1990, das die Erfahrungen des FBI-Agenten Joseph D. Pistone schildert, der unter dem Aliasnamen „Donnie Brasco“ sechs Jahre als verdeckter Ermittler (engl. undercover agent) in den Kreisen der Mafia-Familie Bonanno in New York City ermittelte, um diese zu infiltrieren. Das führte Ende der 1970er Jahre dazu, dass 120 Mitglieder der Mafia-Familie Bonanno verhaftet und verurteilt werden konnten. – Wikipedia

Trailer zu Donnie Brasco

Mein Fazit zu Donnie Brasco

Aus meiner Sicht kann ich jedem Mafiafan diesen Film mit ruhigem Gewissen empfehlen. Diese zwei Stunden kann man sich ohne Probleme anschauen. Gerade das Geflecht von Mafia, FBI und Familie macht es sehr interessant und fesselt einen richtig. Aber auch Al Pacino und Johnny Depp wissen in Ihren Rollen in Donnie Brasco zu überzeugen.

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